Wieder mit der Welt verbunden

😀 Ich habe es geschaft. Ich habe fließend Internet.

Ich musste drei Wochen auf meinen Pass warten, um festzustellen, dass dieser gleich am ersten Tag bearbeitet wurde und dann 3 Wochen in der Behörde rumlag.
Um ein Bankkonto zubekommen waren schon mal sechs Anläufe nötig. Die aufgelaufenen Gehaltschecks bedurften zwei Anläufe, um diese auf mein Konto einzahlen zu können. War auch nicht ganz ungefährlich mit zwei Hosentaschen randvoll mit Geldscheinen durch die Stadt latschen zu müssen.
Und den Internetanschluss habe ich auf anhieb bekommen. Das heißt, ich hätte eigentlich einen Anruf bekommen sollen, nachdem meine Daten alle geprüft wurden, Als ich dann am 5 Tag anrief, wie es denn aussehe, war alles ok und ich konnte es am nexten Tag abholen.

Soweit zu den Happenings in den letzten beiden Wochen, doch lasst mich von anfang an erzählen 🙂

Es begab sich zu einer Zeit … 🙂 Ich bin am 3. Januar gelandet und wurde vom Andreas (Chef) abgeholt. Für den ertsen Tag stand nur die Fahrt in die Pension und eine Wohnungs- bzw. Hausbesichtigung auf dem Plan. In der Pension angekommen, kurz umgezogen – denn mit T-Shirt + langes Hemd + Pullover fühlt man sich wie ein Gänsebraten in der Röhre – den Hauseigentümer angerufen um einen Termin auszumachen und gleich hingefahren.
Das Haus war Andreas schon bekannt, er wollte sich vor einigen Jahren eins kaufen und hatte sich dieses mit angeschaut. Der Eigentümer war auch bekannt: Das ist/war/ist (lange Geschichte) der Hausmeister der Deutschen Höheren Privatschule hier in Windhoek, wo eigentlich alle Deutschländer ihre Kinder am Morgen zusammenpferschen (auch Andreas Kinder).

Das kleine Häuschen im hinteren, oberen Teil des Geländes, ist klein aber fein und für die Lage und zu dem Preis, habe ich sofort Ja gesagt.

Also wieder zurück in die Pension, Koffer holen und hoffen, dass ich keine Stornogebühren oder sonstiges bezahlen muss. Immerhin hatte ich mich für die kommenden zwei Wochen einquartieren wollen. Das Glück hielt noch eine Weile an, die Pension wollte keinen Cent, also mit Sack und Pack „zurück“ ins neue Heim.
Der Mietvertrag erhielt seine Gültigkeit per deutschem Handschlag.

Dass es mit den hießigen Banken aufregend werden könnte erwies sich schon in den folgenden Stunden. Geld am Bankschalter mit Reispass von der eigenen Kreditkarte auszahlen lassen ? unmöglich ! Geld von der eigenen Kreditkarte am Automaten auszahlen lassen ? langwierig !
Das Problem bestand darin, dass die meisten Automaten eine Limit von 500 N$ (etwa 33,50€) haben. Also musste wir einen Automaten bzw. Bank mit Automaten mit möglichst hohem Limit finden. Die dritte Bank war mit 2000 N$ pro Einsatz am üppigsten. Also drei mal Karte durchgezogen und Geld bekommen. Beim vierten mal war dann das Limit meiner Karte erreicht und auch die Geduld der Schlange hinter mir 😀 Naja, dann bekam der Hausherr am ersten tag eben „nur“ die Kaution und am nächsten Tag konnte ich das ja nochmal machen und ihm dann die erste Miete zahlen.
Immerhin hatte ich ja jetzt viel Zeit, denn zwei Wochen Wohnungssuche vielen damit weg.
In den folgenden Tagen habe ich das möblierte Häuschen allerdings neu einrichten müssen/wollen. Der Kühlschrank war noch ein DDR Import – funktionsfähig, aber laut. Im Wohnbereich standen eher Gartenmöbel anstatt Wohnmöbel und da der Hausherr ein ehrwürdiger Schreiner ist, sollte ich auch ein neues Bett bekommen.
Die Matratze habe ich schon da (lange Geschichte), das Bettgestell … naja, also ihr müsst wissen, wir sind hier in Afrika … da dauert halt alles etwas länger 😀

Mehr gibts in den nexten Tagen.
Sonnige Grüße aus der Wüste

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3 Gedanken zu „Wieder mit der Welt verbunden

  1. Willkommen in Namibia 🙂 Erzähle mehr, das ist wirklich spannend.
    Wir wünschen Dir alles Gute! Liebe Grüße, Florian, Tanja & Noia.

    • Mein Leben ist momentan alles andere als langweilig 🙂 ich hab soviel zu erzählen… Und wenn ich fertig werden würde, steht schon das nächste Abenteuer an 🙂 siehe oben rechts „ab dem 1. August“. Die Vorbereitungen dafür laufen jetzt auch langsam an. Ich sollte ein Buch schreiben, aber statt einer Autobiographie lieber jährlich den nächsten Band 😀

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