zurück in Saigon

Bis zu 40 Moskitos habe ich das Leben verlängern können. Drei von ihnen erlitten allerdings tötliche Quetschungen zwischen meinem Handtuch und der Wand.

Nach vier wundervollen und erholsamen Tagen am Strand ging es heut morgen mit dem wackeligen Flieger wieder zurück nach Saigon. Good Bye warmes Wasser, Good Bye weicher Sandstrand, Good Bye Strandbars und Restaurants, Good Bye traumhafte Sonnenuntergänge, Good Bye Moskitos.
Den Flughafen auf Phu Quoc haben die mitten in den Wald gepflastert. Klein und Fein. Man hätte aber auch den bisherigen Flughafen in der Stadt ausbauen können, statt 10% Waldfläche der Insel zu roden. Und drum herum entstehen jetzt überall riesige Hotelbunker. Nur gut, dass ich noch rechtzeitig da war, ab nächstes Jahr ist die Insel dann nun entgültig für den Massentourismus verschandelt.

Als wir am Flughafen ankamen, war kein einziges Flugzeug da. Wärend der Wartezeit landeten zwei. Das andere hob noch vor uns wieder ab. Meine Freundin übersetzte mir einige Erzählungen der leute im Wartebereich. Meist ging es um die Flugzeuge die hier starten und landen. Darunter auch: „Letzten Monat ist bei der Landung eines Flugzeuges eine Ladeklappe abgefallen. Die Flugzeuge sind alt, da kann das schon mal passieren. Es ist aber noch keines vom Himmel gefallen.“ … na da bin ich ja beruhigt.

Zurück im Backpacker-Area, gab es ein freies Zimmer in meinem Stammhotel SaigonMini – das jetzt „Bizu Hotel“ heißt. Irgendwie ist es in letzter Zeit Mode, dass die Hotels im Jahrestakt ihre Namensschilder wechseln. Personal, Interior, Service, Wasserflecken an der Decke, … alles gleich, aber neuer Name und neuer Preis. Das Bizu Hotel kostet jetzt ab 30$ die Nacht (vorher 25$). Ich hab’s für 17,84€ bekommen 😀 Stammgast-Bonus und außerdem … wer braucht schon Fenster ? Sind eh immer Vorhänge davor und rausschauen tut man auch nie 😀

Jetzt noch bisschen über das Wetter quatschen. Also der letzte Taifun vor vier Tagen galt als stark. Auf Phu Quoc hat es „normal“ geregnet, in HCMC schon etwas stärker. Aber nichts was Probleme verursacht hätte. Das, was da aber jetzt von den Philippinen heran zieht, wird wohl der häftigste Sturm aller Zeiten.
Diesmal sind wir im Süden relativ geschützt. Der Taifun wird diese Nacht in Mittel-/Nord-Vietnam auf Land treffen und dann nach Norden ziehen. Das wird ziemlich übel für alle Küstenstädte nördlich von Hue. Ich kenne einige die in Hai Phong und Hanoi leben. Ich bin gespannt, wann und was sie alles zu berichten haben.

Für morgen stehen Massagen auf dem Programm. In Deutschland kosten 60 Minuten schnell mal 40-50€, hier sind das nur 4-5€. Das heißt: 60 Minuten je Körperteil gut durchkneten, dann in Öl einlegen und anschließend bei voller Hitze und mehrmaligem Wenden goldbraun anbraten – fertig.

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